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Viel geschafft!

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Das Wichtigste zuerst, wir haben ein sehr gutes Springseil gefunden und uns gestern und heute Abend fast die Arme ausgekugelt. Es war eine unbeschreibliche Stimmung in der Straße. Fünfzehn springende Kinder und Teenager und genauso viele Zuschauer, Hunde und Hühner. Ein vorbeispazierendes Huhn, liess es sich unter großem Gelächter nicht nehmen, sogar zwei bis drei mal mitzuhüpfen.

Den Tag begannen wir mit Shoppen im Elektrogrossmarkt, ca. 5 qm Grundfläche, und dem Metallfachhandel. Danach ab zum Hostel und mit der Verdrahtung weitergearbeitet. Wir machten einen Plan für das Gestell der Solaranlage und ich ging los das Material zu besorgen. Auch hier wieder Spannung pur. Mit zwei Azubis lief ich durch halb Panauti bis zum Lagerplatz des Metallhandels. Dort bekamen wir drei Längen à 6 m, die wir natürlich gerne in Stücke geschnitten haben wollte. Aber… ihr wisst schon. Zu meiner Überraschung sagte man uns wir sollten 5 nepalische Minuten (ca. 30 Min. Deutschzeit) warten und der Strom wäre wieder da. Darauf hin lief ein Mitarbeiter mit 50 m Kabel los und wir hatten Strom, ich weiß nicht woher. Mit den geschnittenen Vierkantrohren ging es dann zurück. Wir wurden bestaunt, wahrscheinlich weil hier nur Frauen schwer tragen.
Zurück in der Werkstatt war Rabindra da mit dem Holz für das Musterbett. Jetzt konnten wir richtig loslegen. Der Schweißer flexte los und ich konnte mit dem Musterbett beginnen. Hat richtig Spaß gemacht den Jungs erst einmal was über Schrauben, Bitspitzen und ein bisschen technische Zeichnung zu erklären. Freue mich jetzt auf morgen.

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Andrea hatte auch ihr persönliches Highlight. Sie hat Farbe für Khopasi bestellt und auch die dazu benötigte Arbeitskraft, diese an die Wände zu bekommen, denn Andrea Laudenberg hat es geschafft auch hierfür das benötigte Geld zu organisieren. Wir sind sehr, sehr glücklich darüber. Vielen Dank Andrea und natürlich den Spendern!

Jetzt haben wir zwar nur noch eine Woche hier in Panauti, aber es sieht so aus als hätten wir am Ende doch einiges erreicht und bewegt. Wie fast jeden Tag wurden wir aufs Köstlichste von Reka bekocht. Da können wir nur sagen – khanaa malaai mitho lagyo – oder so.

Martin

Ein Kommentar

  1. Andrea Laudenberg Andrea Laudenberg

    Das liest sich gut. Vielen Dank!

    Ich habe einfach nur die richtigen Leute angesprochen. Ihr erzeugt das selbst. Ich habe von Eurem Wunsch nach finanzieller Unterstützung gesprochen, von dem, was Ihr tut und tun möchtet. Die Spender sind alles Menschen, die Euren Mut und Euer Engagement zu schätzen wissen.

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