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??? viele Fragezeichen!

Wie bekommen wir gute Maschinen? Das fragen wir uns jeden Tag aufs Neue! Ist es besser, sie von Deutschland zu importieren? Sind vorhandene Maschinen zu nutzen oder sind sie gefährlich? Wer übernimmt die Verantwortung die Studenten einzuweisen, zu beaufsichtigen, wenn wir nicht mehr da sind?
Wir haben die vierfach zu nutzende Maschine von Bhaktapur auf zwei Funktionen reduziert, jetzt wurde sie gesäubert und gepflegt und läuft nahezu tadellos. Jedoch komplett ohne Sicherheitseinrichtung.

Eine Kreissäge wäre wichtig. Hier gibt es keine zu kaufen, sondern nur in Indien. Diese jedoch sollte besser vor Ort ausprobiert werden, dafür wäre man aber drei Tage unterwegs – das ist natürlich eine Herausforderung!

Andreas hat mit vorhandenem Material ebenfalls Kummer. Die Rohre die in die Wand sollten, sind gerissen und müssen neu verschweißt werden. Da im Hostel kein Wasser mehr abläuft, möchte er dort einen Boiler installieren, denn heißes Wasser macht die Rohre wieder frei. Auch das Gefälle der Rohre lässt zu wünschen übrig. Zehn 90 Grad Bögen auf zwei Metern tragen auch nicht zur Erhöhung der Fliessgeschwindigkeit bei. Also auch hier nicht „mal einfach machen“.

Markus fängt übrigens an, ein Übungsboard einzurichten. Damit wird er Grundlagen der Elektrik an Studenten vermitteln.

Wir warten auf WLAN in der Unterkunft – Geduld, Geduld!

Diese muss ich auch aufbringen. Langweilig ist es mir nicht – aber bis Sonntag muss ich noch warten, um in meinem Job zu agieren.

Die Abende werden vor dem Eckhaus mit Seilchenspringen verbracht. Die Kinder schreien schon, wenn sie Martin und Markus entdecken und stellen sich in eine Schlange, um hüpfen zu können. Höchstleistung war bisher 200 mal, dann hatte Martin keine Lust mehr!

Wenn die Hunde nicht endlos bis tief in die Nacht bellen würden,  wären wir sehr entspannt, zufrieden und ausgeruht! Wir bewohnen zu viert 32 qm in 4 Ebenen, werden lecker verpflegt und weiter super durch Rabi, unserem frisch verheirateten Guide vom letzten Mal, betreut.
Heute Abend sind wir auch bei ihm und seiner Familie eingeladen. Er wohnt mit seiner Frau Lata, seinen Eltern und Großmutter von 90 Jahren in einem neuen Haus in der Stadt.

Andrea

 

 

 

 

 

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