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Khusi hunu die Zweite

Ihr merkt heute ist viel passiert – wir schreiben auch noch.

Das Musterbett wurde heute noch fertig beschnitzt, Nepal Vocatioal Academy Wood Department, und geölt. Nach zwei Stunden in der Sonne war es trocken und es ging mit allen Baugruppen und Einzelteilen zum Hostal. Da die Türen zu klein sind haben wir das ganze an der Hauswand ins erste Geschoss hochgezogen. Alles passte haarscharf, denn auch in Nepal gilt: Schreinern ist Glücksache. Im größten Schlafraum montierten wir dann das Bett und machten auch gleich den Belastungstest mit vier Schülern auf der oberen Etage. Es hielt. Alle waren stolz auf sich und die, die am wenigsten mitgearbeitet hatten machten die Selfies. Ist wie überall. Um 17.30 kam überraschend Rabindra wegen unstillbarer Neugierde. Wir fuhren nach Khopasi um das Dach anzuschauen. Danach gingen wir zum Hostal um das Bett anzuschauen, sowie die Elektroinstallation, die komplett fertig ist bis auf die Montage der Solarpaneele. Hier hat der Metaller beim Gestell Mist gebaut und es muss noch einmal geändert werden. Das soll morgen, am Samstag hier Sonntag, geschehen.

Rabindra war vom Bett begeistert, sodass ich morgen eine genaue Holzliste erstellen werde, damit ich vor unserer Abreise mindestens noch ein Bett auf den Weg bringen kann. Aber da bin ich zuversichtlich, denn in der Truppe sind zwei sehr fitte Jungs. Die könnte ich mir auch als Azubis vorstellen.

Viel Spaß hatten wir heute beim Vokabellernen. Zum ersten Mal wurden wir auch nach deutschen Wörtern gefragt. Aber die Aussprache der Nepalis ist sehr schwierig.

Hier ein paar Beispiele :

kukur – Hund, kukhura – Huhn, kukhurabale – Hahn, kukuri – Hackebeil, feri vetaula – bis bald, boli  vetaula – bis morgen, parsi vetaula – bis übermorgen usw….

Und nun gute Nacht zusammen 😴

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