Zum Inhalt springen

Abends im Café Lampati

ist es sehr schön mit erhöhtem Blick auf die Straße und ja, richtig … WLAN !
Hier sitzen wir nun nach einem entspannten Samstag = nepalischer Sonntag. Nur Andreas hat wirklich gearbeitet und im Hostal kann nun endlich heiß gespült werden. Wir anderen haben gelesen, fotografiert und Andrea hat zusätzlich noch aufs Leckerste gekocht.

Gestern Vormittag waren wir endlich in Khopasi und haben ein Entbindungsbett, einen Hocker, Nahtmaterial und eine Bettpfanne mitgenommen. Das Bett haben wir vorher beim hiesigen Beschrifter abgeholt, es wurde mit unserem Logo beschriftet. Danach ging es von Schlagloch zu Schlagloch im Schritttempo nach Khopasi. Wie im letzten Jahr ist das Feuchtigkeitproblem noch nicht gelöst. Andreas wird am Montag erste Hilfe leisten und im nächsten Jahr mit Schülern das Ganze professionell angehen. An- und Abfahrt wird er dieses Mal nicht in Rechnung stellen. Der gesamte Healthpoint sieht durch den Anstrich innen und außen schon viel ansprechender aus. Auch die Geburtenzahlen steigen stetig an. Das hat Andrea sehr gefreut. Nach einer kurzen Besprechung der durchzuführenden Arbeiten, Dankesrede und Gruppenfoto ging es zurück nach Panauti, da wir um 18 Uhr in Bhaktapur eingeladen waren.

Um 16.30 Uhr erwartete uns ein Fahrer und brachte uns zu Rabindra. Der Innenhof von Nhamuna Ghar, dem neuen Haus, war aufs festlichste geschmückt. Uns und vielen anderen Gästen, unter anderem dem deutschen Botschafter, wurde traditionelle nepalische Musik mit Gesang präsentiert. Natürlich auch lecker Essen und Trinken. Es war sehr, sehr schön und wir hatten tolle Gespräche. Unter anderem mit dem Neffen von Rabindra, der seit sechs Jahren in Berlin lebt und studiert. Um 22 Uhr ging es zurück. Während unseres Aufenthalts in Bhaktapur wurde unser Auto mit Holz für vier Stühle beladen. Beim Ausladen fiel mir auf, dass alle Schnitte von Hand ausgeführt wurden. Das heißt morgen alles ins Auto und in die Türenfabrik mit Kreissäge um alles nachzuschneiden. So ist das halt hier. Vielleicht haben wir ja Glück und nächstes Jahr steht hier eine Kreissäge von Martin. (Hat nichts mit mir zu tun!). Auch wollen wir uns noch ein wenig um die Sicherheit der Kombimaschine kümmern.

Wenn Markus Glück hat, kommt noch der zukünftige Elektriklehrer und er kann ihm sein Übungsbrett erklären. Wir werden sehen und es nehmen wie es kommt.

In diesem Sinne liebe Grüße von uns Vieren aus Nepal.
Martin

Merken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert